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PetGene — Hunde- & Katzen-DNA-Tests und Erbkrankheiten, durch Forschung erklärt

PetGene — Hunde- und Katzen-DNA-Tests, erklärt durch Forschung

Kurz gesagt: Ein Tier-DNA-Test zeigt Rasse/Abstammung, Merkmale sowie den Trägerstatus oder Risikomarker einiger erblicher Erkrankungen. PetGene verkauft keine Tests, sondern ordnet – allein auf Basis begutachteter Forschung – neutral ein, was ein Test zeigen kann und was nicht. Ergebnisse sind Information, keine Diagnose; über Medikation und Behandlung entscheidet stets die Tierärztin/der Tierarzt.

Über PetGene

PetGene ist eine forschungsorientierte, aggregierende Ressource. Ein nicht-tierärztliches Redaktionsteam liest die Primärliteratur (PubMed, Fachzeitschriften, OMIA) und bereitet sie rasse- und genspezifisch verständlich auf – ohne Testverkauf, Erfahrungsberichte oder Supplement-Werbung. Jeder Artikel stützt sich auf mindestens fünf tier1-2-Quellen mit Literaturliste.

Welche Rassen und Gene wir behandeln

Jedes Thema ist für die Rassen geschrieben, bei denen die Variante am wichtigsten ist – eigens für den deutschsprachigen Markt recherchiert, nicht übersetzt. Beispiele:

Art Gen Erkrankung Beispielrasse Artikel
Hund ABCB1 (MDR1) Arzneimittelüberempfindlichkeit Langhaarcollie Lesen
Hund SOD1 Degenerative Myelopathie (DM) Deutscher Schäferhund Lesen
Hund NHEJ1 Collie Eye Anomaly (CEA) Australian Shepherd Lesen
Katze MYBPC3 Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) Britisch Kurzhaar Lesen
Katze PKD1 Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) Exotic Shorthair Lesen

Zuerst lesen: DNA-Test-Anbieter nach Wohnort im Vergleich

Für Halter in Deutschland und der EU sowie außerhalb nach Wohnort geordnet: welche Anbieter das Kit liefern und die Dienstleistung tatsächlich erbringen – und welche Varianten jeder Anbieter wirklich testet, samt Preis und Bezugsquelle.

Hunde- & Katzen-DNA-Tests: Welche Varianten jeder Anbieter wirklich testet (33 Anbieter, offizielle Recherche)

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Dermatosparaxis-Ehlers-Danlos-Syndrom beim Dobermann (ADAMTS2): Was die Forschung zur extremen Hautfragilität zeigt

Fazit: Beim Dobermann wurde eine ganz bestimmte Nonsense-Variante im Gen ADAMTS2 (c.769C>T, p.(Arg257Ter)) als Ursache e...
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Krabbe-Krankheit beim Irischen Setter (GALC): Warum die Mutation genetisch unabhängig von der Terrier-Variante ist

Fazit: Beim Irish Setter verursacht eine eigenständige GALC-Mutation (c.790_791ins78, eine 78bp-Insertion) — 2006 von Mc...
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Glykogenspeicherkrankheit Typ Ia beim Deutschen Pinscher (G6PC1): 12 % Anlageträger — und warum das eine Folge der Rettung der Rasse ist

Fazit: Beim Deutschen Pinscher ist 2021 eine eigene Variante der Glykogenspeicherkrankheit Typ Ia (GSD1A, von-Gierke-Kra...
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Mukopolysaccharidose Typ VII beim Deutschen Schäferhund (GUSB): die seltene Differentialdiagnose beim Welpen — und warum der SOD1-Test trotzdem wichtiger ist

Fazit: Beim Deutschen Schäferhund ist die Mukopolysaccharidose Typ VII (MPS VII, Sly-Syndrom) beschrieben — eine autosom...
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Narkolepsie beim Dobermann (HCRTR2): Warum das Gendiagnostikgesetz hier nicht greift — und der Test trotzdem sinnvoll ist

Fazit: Beim Dobermann wird Narkolepsie durch eine 226 Basenpaar lange SINE-Insertion im Intron 3 des HCRTR2-Gens verursa...
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JLPP beim Rottweiler (RAB3GAP1): Warum der ADRK den Gentest seit dem 1. November 2016 zur Zuchtvoraussetzung macht

Fazit: JLPP (Juvenile Larynxparalyse und Polyneuropathie) ist eine autosomal-rezessiv vererbte Nervenerkrankung des Rott...
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Merle beim Beauceron (M-Lokus / PMEL): Warum die Arlequin-Varietät erlaubt, die Merle-×-Merle-Verpaarung aber nach § 11b TierSchG verboten ist

Fazit: Der Beauceron in der Farbvariante „Arlequin“ (bleu bigarré marqué de fauve) ist ein Merle-Hund — der FCI-Standard...
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Vitamin-B12-Malabsorption beim Komondor (CUBN): 8,3 % Allelfrequenz in Nordamerika — und ein Gentest für 62 Euro

Fazit: Wenn ein Komondor-Welpe im Alter von zwei bis fünf Monaten nicht zunimmt, das Futter verweigert, erbricht oder Du...
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Hypokaliämie bei der Burmilla (WNK4): 13 % Träger, 0 % betroffen — warum der Test trotzdem in jede Zuchtplanung gehört

Fazit: Bei der Burmilla ist die Datenlage auf den ersten Blick beruhigend — und genau das macht sie interessant. Malik e...
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Farbverdünnungsalopezie beim Großen Münsterländer (BHFD, MLPH): Warum Sie es am Wurftag sehen und nicht erst mit zwei Jahren

Fazit: Beim Großen Münsterländer zeigt sich die Farbverdünnung nicht als „blauer Hund“, sondern als Black Hair Follicula...