LenaMein Volpino ist fünf. Warum reden plötzlich alle von einem Augen-Gentest?
Jonas ReuterWeil die Rasse auf der Prüfliste der Orthopedic Foundation for Animals für primäre Linsenluxation steht – zusammen mit 22 weiteren Rassen, überwiegend Terriern und Rassen mit Terrier-Vorfahren.
LenaEin Spitz aus Italien zwischen lauter Terriern? Das klingt nach einem Fehler in der Liste.
Jonas ReuterIst es nicht. Dieselbe ADAMTS17-Spleißmutation wurde 2010 in Missouri beschrieben und 2011 in einer britischen Studie über 30 Rassen hinweg nachgewiesen – sie ist älter als unsere heutigen Rassegrenzen.
LenaUnd was bringt mir ein Ergebnis im Alltag, wenn ich gar nicht züchte?
Jonas ReuterVor allem Zeitgewinn: LABOKLIN nennt 3 bis 8 Jahre als typisches Luxationsalter, und die vordere Form gilt an der Vetmeduni Wien ausdrücklich als akuter Notfall – wer den Genotyp kennt, reagiert schneller.
Fazit: Der Volpino Italiano steht auf der ADAMTS17-Prüfliste der OFA; auch LABOKLIN, CombiBreed, Genomia und die Datenbank OMIA führen die Rasse. Der Gentest auf die Spleißmutation c.1473+1G>A (Farias et al. 2010) zeigt den Genotyp – frei, Träger oder betroffen –, nicht aber, ob und wann ein Auge tatsächlich luxiert. Eine vordere Linsenluxation ist nach Angaben der Vetmeduni Wien ein akuter Notfall und gehört ohne Abwarten in die Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst. Diagnose und Therapie bleiben Sache der Tierärztin oder des Tierarztes, idealerweise mit augenheilkundlicher Zusatzqualifikation.
Der Volpino Italiano ist im deutschsprachigen Raum eine Rasse, die man eher aus dem Standard als aus dem Stadtpark kennt. Der Verband für das Deutsche Hundewesen führt ihn in FCI-Gruppe 5, Sektion 4 (Europäische Spitze), unter Standardnummer 195; Rüden erreichen 27 bis 30 Zentimeter Widerristhöhe, Hündinnen 25 bis 28. Zuständig ist seit September 2005 der Verein für Deutsche Spitze e. V., der auf seiner Rasseseite offen einräumt, dass es „zur Zeit keine aktiven Züchter dieser seltenen Rasse in Deutschland gibt“. Wer hierzulande einen Volpino hält, hat ihn also fast sicher importiert – meist aus Italien.
Genau das macht die Frage nach der primären Linsenluxation (PLL) hier besonders unübersichtlich: keine deutsche Zuchtstatistik, aus der sich eine Trägerfrequenz ablesen ließe, keine verbandsseitige Pflichtuntersuchung als Orientierung, keine Rassebroschüre für den hiesigen Markt. Was es gibt, sind eine gut belegte genetische Ursache, mehrere Labore in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ein Versorgungspfad für den Notfall – und ein Regelwerk aus Tierschutzrecht, Zuchtordnung und Versicherungsbedingungen, das man besser vorher kennt als hinterher.
- Was bei der primären Linsenluxation im Auge geschieht
- Warum ein italienischer Spitz auf einer Terrier-Liste steht
- Die vordere Linsenluxation ist ein Notfall – der Versorgungspfad in DACH
- Wo Sie den ADAMTS17-Test im deutschsprachigen Raum machen lassen
- Zuchtordnung: Was VDH-Verein, ÖKV-Klub und SKG-Club wirklich verlangen
- § 11b TierSchG, § 5 TSchG, Art. 25 TSchV – und warum das GenDG hier nicht greift
- Tierkrankenversicherung: Die Wartezeit entscheidet
- Häufige Fragen
- Literatur
- So lassen Sie Ihr Tier testen
Was bei der primären Linsenluxation im Auge geschieht
Die Linse hängt nicht frei, sondern ist über feine Aufhängefasern – die Zonula ciliaris – am Ziliarkörper befestigt. Bei der primären Linsenluxation ist dieser Apparat, wie es die Augenheilkunde der Vetmeduni Wien formuliert, „genetisch bedingt zu schwach ausgebildet“. Die Fasern degenerieren, reißen und geben die Linse frei. Die molekulare Ursache klärte 2010 eine Gruppe um Fabiana H. G. Farias und Gary S. Johnson an der University of Missouri auf: In „An ADAMTS17 Splice Donor Site Mutation in Dogs with Primary Lens Luxation“ (Investigative Ophthalmology & Visual Science 51(9):4716–4721) beschrieben die Autoren eine Mutation an einer Spleiß-Donorstelle des Gens ADAMTS17. Die Variante heißt c.1473+1G>A und liegt laut der Referenzdatenbank OMIA 000588-9615 auf Hundechromosom 3.
ADAMTS17 codiert eine Metallopeptidase, die am Umbau der extrazellulären Matrix beteiligt ist – also an jenem Fasergerüst, aus dem die Zonula besteht. Der Erbgang ist autosomal-rezessiv; daraus ergeben sich die drei Befunde, die jedes Labor gleich benennt: „frei“ (N/N), „Träger“ (N/PLL), „betroffen“ (PLL/PLL). Ein Träger gibt die Variante statistisch an die Hälfte seiner Nachkommen weiter. Wichtig für die Einordnung: OMIA listet beim Chinesischen Shar-Pei eine zweite, davon unabhängige ADAMTS17-Variante (c.3069_3074del). Ein Test auf c.1473+1G>A erfasst diese nicht – und ebenso wenig die sekundären Linsenluxationen nach Trauma, bei Katarakt, Uveitis, Glaukom oder Tumoren, die mit dem Genotyp nichts zu tun haben.
Beim Verlauf lohnt ein genauer Blick, weil sich die Quellen nicht ganz decken. LABOKLIN in Bad Kissingen schreibt, strukturelle Veränderungen der Zonulafasern seien ab 20 Monaten nachweisbar, die vollständige Luxation trete typischerweise zwischen 3 und 8 Jahren auf. Die Orthopedic Foundation for Animals (OFA) nennt „most commonly 3-6 years of age“. Deutlicher weichen die Angaben zum Trägerrisiko ab: Die OFA beziffert es mit „slight (5-10 %) risk of developing Primary Lens Luxation“, LABOKLIN verweist auf Literatur, wonach „2-20 % der PLL-Trägertiere (N/PLL) im Laufe ihres Lebens an PLL erkranken“. Beide Zahlen sagen dasselbe in unterschiedlicher Spannweite: Ein Trägerbefund ist keine Entwarnung, sondern ein Grund für regelmäßige augenärztliche Kontrolle.
LenaAlso kann auch ein Träger erkranken? Dann ist der Test doch keine klare Antwort.
Jonas ReuterEr ist eine Risikoeinstufung, keine Diagnose. Die OFA nennt für Träger 5 bis 10 Prozent, LABOKLIN 2 bis 20 Prozent – deshalb ersetzt kein Genotyp die Kontrolle beim Fachtierarzt.
Warum ein italienischer Spitz auf einer Terrier-Liste steht
2007 kartierten David R. Sargan und Kolleginnen den Genort: „Mapping the Mutation Causing Lens Luxation in Several Terrier Breeds“ (Journal of Heredity 98(5):534–538) zeigte, dass mehrere Terrierrassen denselben Locus teilen. Drei Jahre später lieferte die Missouri-Gruppe die Variante. 2011 klärte eine britische Gruppe um David Gould und Cathryn Mellersh die Reichweite: „ADAMTS17 mutation associated with primary lens luxation is widespread among breeds“ (Veterinary Ophthalmology 14(6):378–384) untersuchte PLL-erkrankte Hunde aus 30 Rassen. Zu den drei bekannten Rassen – Miniatur-Bullterrier, Lancashire Heeler, Jack-Russell-Terrier – kamen 14 weitere hinzu. Bemerkenswert ist die Gegenprobe: Erkrankte Shar-Pei und Bretonische Vorstehhunde trugen die Variante nicht. Es existiert also mindestens eine genetisch andere Form der PLL.
Für den Volpino Italiano selbst stützt sich die Zuordnung nicht auf diese Publikationsreihe, sondern auf die Prüflisten der Organisationen und Labore, die den Test durchführen. Die OFA führt die Rasse namentlich auf ihrer PLL-Liste, die 23 Rassen und zusätzlich Mischlinge umfasst und überwiegend aus Terriern und Rassen mit Terrier-Vorfahren besteht – neben dem Volpino stehen dort unter anderem Chinese Crested, Jagdterrier, Lancashire Heeler, Tibet-Terrier und Yorkshire Terrier. OMIA nennt den Volpino Italiano ebenfalls. Und die Rasselisten der Anbieter decken sich: LABOKLIN führt ihn zum Test 8226, die Schwestermarke LABOGEN als „Italian Volpino“, CombiBreed und Genomia ebenso. Vier unabhängige Anbieter und zwei Referenzdatenbanken sind eine belastbare Grundlage dafür, den Test bei dieser Rasse überhaupt zu erwägen.
Was sich nicht belegen lässt, ist eine Häufigkeitsangabe. Für den Volpino Italiano konnte ich keine veröffentlichte Trägerfrequenz finden – weder für Italien noch für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Man sollte deshalb weder behaupten, die Rasse sei stark betroffen, noch das Gegenteil. Relevanter ist ohnehin der Populationseffekt: In einer winzigen Zuchtbasis – der Verein für Deutsche Spitze führt im Deckrüdenverzeichnis für den Volpino seit Stand 26.03.2021 keinen einzigen Rüden, im Züchterverzeichnis (Stand 19.01.2025) einen einzigen Eintrag – verschiebt ein häufig eingesetzter Träger die Allelfrequenz binnen weniger Generationen. Ein Test für gut 60 Euro ist in einer Nischenrasse zuchtstrategisch wertvoller als in einer Rasse mit fünfstelligen Welpenzahlen.
LenaWenn es keine Zahlen für meine Rasse gibt – warum dann überhaupt testen?
Jonas ReuterWeil die Zuchtbasis winzig ist. Der Verein für Deutsche Spitze listet derzeit einen einzigen Volpino-Züchter und keinen Deckrüden; da verschiebt ein Träger die Allelfrequenz sehr schnell.
Die vordere Linsenluxation ist ein Notfall – der Versorgungspfad in DACH
Die frühen Zeichen sind unspezifisch und werden oft übersehen: leichtes Tränen, Blinzeln, Lichtscheu. Die Tierklinik Rostock beschreibt als charakteristischen Befund das „Iris- und Linsenschlottern“ – ein Zittern von Regenbogenhaut und Linse bei Kopfbewegung – sowie eine milchig-trübe Hornhaut. Entscheidend ist die Richtung, in die die Linse wandert. Die Vetmeduni Wien formuliert es unmissverständlich: „Bei einer Luxation der Linse in die Vorderkammer oder Einklemmung in die Pupillaröffnung steigt häufig der Augeninnendruck (Glaukom). Diese Form der Linsenluxation ist ein akuter Notfall.“ Rostock ergänzt, dass ein Tier bei sekundärem Glaukom „innerhalb weniger Stunden bzw. Tage“ erblinden kann. Bei einem Volpino mit plötzlich gerötetem, zugekniffenem Auge und trüber Hornhaut ist Abwarten bis zum nächsten Werktag keine Option.
Der Versorgungspfad hat drei Stufen, die man nicht zwingend der Reihe nach durchlaufen muss. Erste Stufe ist die Haustierarztpraxis – sinnvoll für Verdachtsabklärung, Augeninnendruckmessung und Überweisung, solange kein akuter Schmerz besteht. Zweite Stufe ist die augenheilkundliche Spezialisierung: Fachtierärztinnen und Fachtierärzte für Augenheilkunde, ECVO-Diplomates sowie die Untersucherinnen und Untersucher des Dortmunder Kreises (DOK), der „Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e. V.“, gegründet am 12. Oktober 1995. Der DOK bildet das deutsche Panel im europäischen Eye Scheme; über seine Postleitzahlensuche findet man wohnortnah eine Praxis mit Spaltlampenbiomikroskopie und indirekter Ophthalmoskopie. Dritte Stufe sind die universitären Kleintierkliniken – etwa die Ophthalmologie der Klinik für Kleintiere der Universität Leipzig oder die Augenheilkunde der Vetmeduni Wien –, wo die luxierte Linse operativ entfernt wird. Laut Vetmeduni muss das geschehen, wenn die Linse in die Vorderkammer luxiert oder in der Pupillaröffnung eingeklemmt ist; liegt sie dagegen im Glaskörperraum, ist eine Entfernung oft nicht mehr möglich, und die Pupille wird stattdessen medikamentös enggestellt, damit die Linse nicht nach vorn fällt.
Außerhalb der Sprechzeiten führt der Weg über den tierärztlichen Notdienst, und dessen Kostenlogik sollte man vorher kennen. Die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) regelt in § 4 Abs. 1: „Für Leistungen, die bei Nacht, am Wochenende oder an einem Feiertag im Rahmen eines tierärztlichen Notdienstes erbracht werden, erhöhen sich die einfachen Gebührensätze (…) auf das Zweifache und (…) bis auf das Vierfache. In den Fällen des Satzes 1 steht der Tierärztin oder dem Tierarzt daneben (…) eine Notdienstgebühr in Höhe von 50 Euro zu.“ Diese 50 Euro sind netto; mit 19 Prozent Umsatzsteuer ergeben sich 59,50 Euro. Nach Absatz 2 darf die Gebühr „in der gleichen Angelegenheit nur einmal erhoben werden“. Dass eine nächtliche Vorstellung deutlich teurer ausfällt, ist also gesetzlich angelegt. Wer den Genotyp kennt, kann stattdessen im Subluxationsstadium eine planbare Operation zu regulären Sätzen besprechen.
Wo Sie den ADAMTS17-Test im deutschsprachigen Raum machen lassen
Naheliegendster Anlaufpunkt in Deutschland ist LABOKLIN in Bad Kissingen. Der PLL-Test läuft dort unter der Untersuchungsnummer 8226 als TaqMan-SNP-Assay, die Bearbeitungszeit ist mit „3 – 5 Werktage nach Erhalt der Probe“ angegeben, und der Volpino Italiano steht auf der Rasseliste. Die Genetikabteilung tritt gegenüber Züchterinnen und Züchtern als LABOGEN auf; dort ist das akzeptierte Probenmaterial ausgewiesen: 0,5 ml EDTA-Blut, zwei Backenabstriche oder ein eNAT-Spezialtupfer. LABOKLIN betreibt eigene Landesauftritte für Österreich und die Schweiz, sodass aus Wien oder Zürich kein Versand in ein Drittland nötig ist. Einen öffentlich einsehbaren Einzelpreis für den PLL-Test habe ich auf den frei zugänglichen Seiten nicht gefunden; er ist vorab beim Labor oder über die Tierarztpraxis zu erfragen. Geschätzt wird hier bewusst nicht.
Einen nachprüfbaren Eurobetrag liefert CombiBreed, der Endkundenshop der Certagen GmbH aus Rheinbach bei Bonn. Der Test H849 „Primäre Linsenluxation – PLL“ kostet 57,48 Euro inklusive beziehungsweise 47,50 Euro ohne Mehrwertsteuer, hinzu kommen 3,95 Euro für „Versand & Bearbeitung pro Auftrag“. Als Bearbeitungszeit sind 10 Werktage angegeben, als Probenmaterial Tupfer, EDTA-Blut, Heparin-Blut, Sperma oder Gewebe; die Produktseite nennt Gen, Chromosom 3, Mutation c.1473+1G>A und Erbgang explizit und führt den Volpino Italiano. Eine EU-Alternative ist das tschechische Labor Genomia mit 12 Arbeitstagen Bearbeitungszeit; der Preis steht dort in der Voreinstellung mit 56,00 US-Dollar ohne Mehrwertsteuer, lässt sich auf der Seite aber auf CZK, EUR oder PLN umschalten. Genomia bietet zudem Kombinationen an, etwa PLL zusammen mit PRA.
In Österreich ist FERAGEN in Salzburg der bekannteste Anbieter für Hundegenetik. Das Labor stellt ein eigenes PLL-Merkblatt bereit und führt die primäre Linsenluxation im Shop als Einzeltest: 49,00 Euro, Probenmaterial Mundschleimhautabstrich (Artikelnummer 2700283, Stand September 2026). Daneben gibt es Panels: „DogCheck 4.0 + ISAG 2020 DNA-Profil“ zum Aktionspreis von 124,90 Euro statt regulär 149,00 Euro, mit Mundschleimhautabstrich oder 1–2 ml EDTA-Blut und „3 – 4 Wochen“ Bearbeitungszeit. Ob ADAMTS17 in diesem Panel enthalten ist, geht aus der Produktseite nicht hervor – das sollte vor der Bestellung geklärt werden, sonst zahlt man für 220 Befunde und bekommt den einen nicht, auf den es ankommt. Beim Heidelberger Anbieter Generatio brachte die Shop-Suche nach „Linsenluxation“, „PLL“ und „ADAMTS17“ kein passendes Produkt – dort muss man direkt anfragen. Und für Schweizer Halter gilt: Probenversand und Zolldeklaration vorab mit dem Labor klären, weil die Schweiz nicht zum EU-Zollgebiet gehört.
LenaBackenabstrich zu Hause klingt einfach. Reicht das für einen Zuchtnachweis?
Jonas ReuterPrivat ja. Die Zuchtordnung des Vereins für Deutsche Spitze von 2024 verlangt aber ausdrücklich Blutproben – „kein Backenabstrich“ – und die Entnahme durch die Tierärztin oder den Tierarzt.
Zuchtordnung: Was VDH-Verein, ÖKV-Klub und SKG-Club wirklich verlangen
In Deutschland betreut der Verein für Deutsche Spitze e. V. (VfDSp) als VDH-Mitgliedsverein neben den fünf Varietäten des Deutschen Spitzes und dem Japan Spitz auch den Volpino Italiano. Die Zuchtordnung 2024 (gültig ab 05.03.2024) stellt in § 4.1 klar, dass nur „mit reinrassigen, gesunden und wesensfesten Deutschen Spitzen, Japan Spitzen und Volpino Italiano gezüchtet werden“ darf; nach § 8 führt der Verein auch das Zuchtbuch. Entscheidend ist der Abschnitt „Bekämpfung erblicher Defekte“ in den Durchführungsbestimmungen zur Zuchtzulassung: Dort sind die Pflichtnachweise varietätenscharf zugeordnet – HD bei Wolfs- und Großspitzen, Patellaluxation bei Mittel-, Klein-, Zwerg- und Japan Spitzen, zusätzlich OCA2- und prcd-PRA-Gentest bei Großspitzen. Der Volpino Italiano wird in dieser Aufzählung nicht genannt. Für ihn ist damit weder eine Augenuntersuchung noch ein ADAMTS17-Test Voraussetzung der Zuchtzulassung – der PLL-Test ist in Deutschland freiwillig.
Für alle Rassen des Vereins gilt dagegen Punkt D: „Nachweis der DNA-Lagerung nebst DNA-Karte bei einem vereinsseitig angegebenen Labor, das nach ISAG 2006-Standard arbeitet.“ Und hier steht der aus Halterinnensicht wichtigste Satz der Ordnung: „Sämtliche Gentests müssen ausschließlich mittels Blutproben (kein Backenabstrich) erfolgen. Die Probenentnahmen müssen von einem Tierarzt durchgeführt werden und vom Tierarzt an das vereinsseitig angegebene Labor gesendet werden. Die Befunde müssen der Chipnummer des Hundes eindeutig zuzuordnen sein.“ Wer einen PLL-Befund will, der vor dem Verein Bestand hat, darf also gerade nicht das bequeme Wangenabstrich-Kit aus dem Webshop nutzen, sondern braucht eine tierärztliche Blutentnahme mit Chipabgleich. Ein privat per Abstrich erhobener Befund bleibt für die eigene Information wertvoll – er ist nur kein verbandsfähiges Dokument.
In Österreich ist die Rasse dem „Österr. Klub für Spitze und Spitzarten“ zugeordnet; die Rassenliste des Österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV) führt ihn unter dem Kürzel VOLP, Gruppe 5, Standard 195. In der Schweiz betreut der 1913 gegründete Schweizerische Club für Spitze als Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft dieselben Rassen. Sein Zuchtreglement geht einen Schritt weiter als die deutsche Ordnung: Für Mittel-, Klein-, Zwergspitz, Japan Spitz und Volpino Italiano wird eine PL-Untersuchung verlangt; Wolfsspitze brauchen zusätzlich einen PHPT-Befund, Wolfs- und Grossspitze eine HD-Untersuchung, Grossspitze zusätzlich prcd-PRA. Eine Augenuntersuchung ist aber auch dort für den Volpino nicht vorgeschrieben. Die Bilanz ist in allen drei Ländern gleich: Der ADAMTS17-Test ist freiwillig. Beim Welpenkauf muss man ihn deshalb aktiv erfragen – zusammen mit einem aktuellen DOK/ECVO-Augenbefund der Elterntiere, der laut DOK in der Regel alle zwölf Monate zu wiederholen ist.
§ 11b TierSchG, § 5 TSchG, Art. 25 TSchV – und warum das GenDG hier nicht greift
Der deutsche Qualzuchtparagraf, § 11b Tierschutzgesetz, verbietet es, Wirbeltiere zu züchten, wenn züchterische Erkenntnisse erwarten lassen, „dass als Folge der Zucht (…) bei der Nachzucht (…) erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten“; nach Absatz 2 kann die Behörde sogar das Unfruchtbarmachen anordnen. Eine degenerierte Zonula, die eine Linse freigibt und ein schmerzhaftes Sekundärglaukom auslöst, lässt sich unter „untauglich“ durchaus fassen – zumal bei einem monogenen, für gut 60 Euro testbaren Merkmal die Formel „züchterische Erkenntnisse (…) erwarten lassen“ leicht erfüllt ist. Dennoch die ehrliche Einschränkung: Für eine behördliche oder gerichtliche Anwendung des § 11b auf PLL ließ sich kein Beleg finden; die dokumentierte Vollzugspraxis betrifft weiter äußerlich sichtbare Übertreibungsmerkmale wie Brachyzephalie.
Österreich formuliert enger am Krankheitsbild. § 5 Abs. 2 Z 1 des österreichischen Tierschutzgesetzes verbietet „Züchtungen (…), bei denen vorhersehbar ist, dass sie für das Tier oder dessen Nachkommen mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Angst verbunden sind (Qualzüchtungen)“, und zählt klinische Symptome als Regelbeispiele auf. Unter lit. f steht „Einschränkung physiologischer Funktionen durch Entzündungen oder Missbildungen der Augen bzw. deren Anhangsgebilde“, unter lit. g „Blindheit“, unter lit. j „neurologische Symptome oder Funktionsverlust von Sinnesorganen“. Der österreichische Symptomkatalog liegt dem Verlauf einer unbehandelten PLL textlich also näher als der deutsche Wortlaut – wobei die Norm Symptome voraussetzt, die „nicht nur vorübergehend“ auftreten, und auch hier keine Vollzugsentscheidung speziell zu PLL auffindbar war. Die Schweiz arbeitet mit einer Kompensationsklausel: Art. 25 Abs. 2 der Tierschutzverordnung lässt Zuchtziele, „die eingeschränkte Organ- und Sinnesfunktionen (…) zur Folge haben“, nur zu, „wenn sie ohne das Tier belastende Massnahmen bei Pflege, Haltung oder Fütterung, ohne Eingriffe am Tier und ohne regelmässige medizinische Pflegemassnahmen kompensiert werden können“. Eine Linsenextraktion ist ein Eingriff am Tier.
Häufig taucht in Diskussionen um Hunde-Gentests das Gendiagnostikgesetz auf – eine Verwechslung, die man sauber auflösen sollte. Nach § 2 Abs. 1 GenDG gilt das Gesetz für genetische Untersuchungen „bei geborenen Menschen sowie bei Embryonen und Föten während der Schwangerschaft“. Für Tiere gilt es nicht – kein Arztvorbehalt, keine Aufklärungspflicht, kein gesetzliches Verwertungsverbot für Versicherer. Den Umgang mit dem Befund Ihres Volpino regeln stattdessen der Laborvertrag samt AGB, die Zuchtordnung und das allgemeine Zivilrecht. Praktisch heißt das: Ein privates Testergebnis lässt sich nicht unter Berufung auf das GenDG zurückhalten, wenn eine vorvertragliche Anzeigepflicht besteht. Und beim Welpenkauf sollten Sie sich den Laborbefund der Elterntiere als Dokument aushändigen lassen – ein Papier mit Chipnummer, Labor, Datum und Genotyp ist im Streitfall das Einzige, was zählt.
LenaUnd wenn schon ein Testergebnis vorliegt – muss ich das der Versicherung sagen?
Jonas ReuterDas Gendiagnostikgesetz schützt Sie da nicht, es gilt nach § 2 nur für Menschen. In Deutschland müssen Sie aber nur antworten, soweit der Versicherer in Textform fragt – dann wahrheitsgemäß, sonst droht Rücktritt nach § 19 Abs. 2 VVG. In Österreich ist § 16 VersVG weiter gefasst.
Tierkrankenversicherung: Die Wartezeit entscheidet
Für eine Erkrankung, die als Notfall beginnt und mit einer Augenoperation endet, ist die Versicherungsfrage keine Nebensache. In Deutschland wirbt AGILA mit „Keine Rasseausschlüsse“ und schließt die Behandlung rassespezifischer Erkrankungen ein – schließt im selben Bedingungswerk aber „angeborene Krankheiten und Defekte“ dauerhaft aus. Die Standardwartezeit beträgt einen Monat, für eine definierte Liste (u. a. Allergien, Bandscheibenerkrankungen, HD, ED) sechs Monate; Beiträge werden ab 20,18 Euro (Basis), 38,16 Euro (Komfort) und 58,46 Euro (Exklusiv) monatlich genannt. Für PLL ist das eine Grauzone: Der Gendefekt ist angeboren, die Luxation tritt erst Jahre später auf. Bei der Uelzener sind die Fristen klarer gestaffelt – laut der Aufstellung des Portals dogvers gelten fünf Tage bei Unfall, 30 Tage allgemein und jeweils zwölf Monate bei „besonderen Erkrankungen/OPs“ und „rassespezifischen Erkrankungen“. Zwölf Monate sind lang, wenn die Diagnose im zweiten Vertragsmonat um drei Uhr nachts gestellt wird.
Daraus folgt die vielleicht wichtigste praktische Regel: Versicherung abschließen, bevor getestet wird – und dann wahrheitsgemäß antworten. Liegt bereits ein PLL/PLL-Befund vor, ist er ein bekannter Gefahrumstand. In Deutschland greift die vorvertragliche Anzeigepflicht nach § 19 Abs. 1 VVG allerdings nur für Umstände, „nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat“ – eine spontane Pflicht, einen ungefragten Genotyp von sich aus zu offenbaren, kennt die Norm nicht; wird aber gefragt, kostet eine falsche Antwort nach Absatz 2 den Schutz durch Rücktritt. Österreich formuliert die Anzeigepflicht in § 16 VersVG weiter. Umgekehrt bedeutet ein N/N-Ergebnis nicht, dass keine Augenerkrankung mehr droht: Sekundäre Linsenluxationen nach Trauma, Katarakt oder Uveitis sind genotypunabhängig und werden anders eingeordnet als „angeborene Defekte“. Lassen Sie sich die konkrete Einstufung vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen.
Die österreichische HanseMerkur-Seite bewirbt eine Hunde-OP-Versicherung, keine Vollkrankenversicherung. Sie nennt eine allgemeine Wartezeit von einem Monat und keine bei Unfall; daneben führt sie 24 Diagnosen mit besonderer Wartezeit – von Patellaluxation über HD und PRA bis zum MDR1-Gendefekt. Für diese Liste gilt gestaffelt: im Tarif Komfort sind sie gar nicht versichert, im Premium beträgt die Wartezeit zwölf Monate, im Premium plus sechs. Die primäre Linsenluxation steht nicht auf dieser Liste, sodass für sie die allgemeine Wartezeit von einem Monat gelten dürfte – das ist vor Abschluss schriftlich zu klären. Als Beispielprämien für einen bis zu einjährigen Jack-Russell-Terrier stehen dort 10,79 Euro (Komfort), 15,08 Euro (Premium) und 16,41 Euro (Premium plus) monatlich. In der Schweiz ist die Struktur eine andere: Die Marke wau-miau deckt „Erb- / Rassekrankheiten“ erst ab der Paketstufe Optima und dann mit maximal CHF 5’000.– pro Kalenderjahr; Basic und Clever enthalten den Baustein gar nicht. Die Karenzfristen sind dreistufig: zehn Tage bei Unfall, 30 Tage bei Krankheit, 90 Tage bei erb- und/oder rassebedingten Krankheiten; die Prämien beginnen bei CHF 7.05, 13.90, 22.75 und 32.50 pro Monat. Wer in der Schweiz für PLL vorsorgen will, muss also mindestens Optima wählen.
- Vor dem Welpenkauf den ADAMTS17-Befund beider Elterntiere als Laborbescheinigung mit Chipnummer zeigen lassen – Pflicht ist er nirgends in DACH, also müssen Sie fragen.
- Beim vorhandenen Hund den Test über die Tierarztpraxis beauftragen; für einen verbandsfähigen Befund verlangt der Verein für Deutsche Spitze eine tierärztliche Blutentnahme, keinen Backenabstrich.
- Bei N/PLL oder PLL/PLL eine Kontrolle bei einer DOK- oder ECVO-Untersucherin vereinbaren und den Rhythmus dort festlegen lassen.
- Die Nummer der nächsten Tierklinik mit Augenheilkunde und des Notdienstes speichern, bevor sie gebraucht wird.
- Die Tierkrankenversicherung vor dem Test abschließen, Wartezeiten für „rassespezifische“ und „angeborene“ Erkrankungen schriftlich klären und später wahrheitsgemäß antworten.
- Bei Zuchtabsicht nie Träger × Träger verpaaren, damit kein PLL/PLL-Welpe entstehen kann.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Ein Gentest ist ein Werkzeug zur Risiko- und Zuchtplanung, keine Diagnose; über Befundung, Untersuchungsintervalle und Therapie entscheidet die behandelnde Tierärztin oder der behandelnde Tierarzt.
Häufige Fragen
Q. Ist ein positiver ADAMTS17-Befund beim Volpino Italiano gleichbedeutend mit einer Diagnose?
Nein. Der Test weist den Genotyp für die Spleißmutation c.1473+1G>A nach und ordnet den Hund als frei, Träger oder betroffen ein. Er sagt nicht, ob und wann eine Luxation eintritt. Die klinische Beurteilung – Augeninnendruck, Spaltlampenbefund, Zustand der Zonula – gehört in die Tierarztpraxis, idealerweise zu einer Fachtierärztin oder einem Fachtierarzt für Augenheilkunde.
Q. Mein Volpino ist Träger (N/PLL). Muss ich mir Sorgen machen?
Ein Trägerstatus ist kein Freibrief, aber auch kein Alarm. Die OFA beziffert das Erkrankungsrisiko von Trägern mit rund 5 bis 10 Prozent, LABOKLIN verweist auf Literaturangaben von 2 bis 20 Prozent. Beides spricht für regelmäßige augenärztliche Kontrollen statt für Panik; das Intervall besprechen Sie mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt. In der Zucht gehört ein Träger nur mit einem nachweislich freien Partner verpaart.
Q. Was kostet der PLL-Test in Deutschland, Österreich oder der Schweiz?
Öffentlich nachprüfbar ist der Preis bei CombiBreed (Certagen GmbH, Rheinbach): 57,48 Euro inklusive beziehungsweise 47,50 Euro ohne Mehrwertsteuer zuzüglich 3,95 Euro Versand und Bearbeitung, bei 10 Werktagen. Genomia in Tschechien weist 56,00 US-Dollar ohne Mehrwertsteuer bei 12 Arbeitstagen aus, mit Umschaltmöglichkeit auf Euro. FERAGEN in Österreich weist den Einzeltest mit 49,00 Euro aus. LABOKLIN (Test 8226, 3–5 Werktage) veröffentlicht für den Einzeltest keinen Preis – dort bitte direkt anfragen.
Q. Wohin muss ich, wenn das Auge plötzlich rot, trüb und schmerzhaft ist?
Sofort in eine Tierklinik oder zum tierärztlichen Notdienst, auch nachts und am Wochenende. Die Vetmeduni Wien bezeichnet die Luxation der Linse in die Vorderkammer oder die Einklemmung in der Pupillaröffnung ausdrücklich als akuten Notfall; die Tierklinik Rostock beschreibt eine mögliche Erblindung innerhalb weniger Stunden bis Tage. Abwarten bis zum nächsten Sprechstundentermin ist bei diesem Bild nicht vertretbar.
Literatur
- Farias FHG, Johnson GS, Taylor JF, Giuliano E, Katz ML, Sanders DN, et al. (2010). „An ADAMTS17 Splice Donor Site Mutation in Dogs with Primary Lens Luxation.“ Investigative Ophthalmology & Visual Science 51(9):4716–4721.
- Gould D, Pettitt L, McLaughlin B, Holmes N, Forman O, Thomas A, et al. (2011). „ADAMTS17 mutation associated with primary lens luxation is widespread among breeds.“ Veterinary Ophthalmology 14(6):378–384.
- Sargan DR, Withers D, Pettitt L, Squire M, Gould DJ, Mellersh CS (2007). „Mapping the Mutation Causing Lens Luxation in Several Terrier Breeds.“ Journal of Heredity 98(5):534–538.
- OMIA 000588-9615: „Lens luxation in Canis lupus familiaris (dog)“ – ADAMTS17, Variante c.1473+1G>A, Rasseliste.
- Orthopedic Foundation for Animals. „Primary Lens Luxation“ – Rasseliste mit Volpino Italiano, Befundkategorien, Trägerrisiko.
- Veterinärmedizinische Universität Wien, Augenheilkunde. „Linsenluxation“ – Notfallcharakter und chirurgische Therapie.
- Tierklinik Rostock. „Die Linsenluxation“ – primär vs. sekundär, Iris- und Linsenschlottern, Erblindungsrisiko.
- LABOKLIN Bad Kissingen. „Primäre Linsenluxation (PLL)“ – Untersuchung 8226, 3–5 Werktage, Rasseliste, Trägerrisiko 2–20 %.
- CombiBreed / Certagen GmbH, Rheinbach. „Primäre Linsenluxation – PLL“ (H849) – Preis, Dauer, Probenmaterial, Rasseliste.
- Verein für Deutsche Spitze e.V. Zuchtordnung 2024 – Pflichtnachweise je Varietät, Blutproben-Vorgabe für Gentests, ISAG-2006-DNA-Karte.
- Schweizerischer Club für Spitze (SKG-Sektion). Zuchtreglement – PL-Nachweis für den Volpino Italiano.
- DOK – Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V. „Untersuchung“ – Ablauf, Mikrochip-Identifikation, 12-Monats-Intervall, ECVO-Bezug.
- Tierschutzgesetz (Deutschland) § 11b – Verbot von Qualzüchtungen.
- Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT 2022) § 4 – Gebühren für den tierärztlichen Notdienst.
- FERAGEN (Salzburg). „Primäre Linsenluxation (PLL)” – Einzeltest, 49,00 Euro, Mundschleimhautabstrich (Stand September 2026).
Foto: Lilly M, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.
So lassen Sie Ihr Tier testen
Manche Tier-DNA-Tests prüfen den Trägerstatus erblicher Erkrankungen oder genetische Risikomarker, aber die Ergebnisse sind Information, keine Diagnose. Bei Symptomen oder wenn eine gesicherte Diagnose nötig ist, wenden Sie sich bitte an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.
Nachfolgend – nach Wohnort gruppiert –, wo sich Primäre Linsenluxation (ADAMTS17) testen lässt, samt Angabe, ob der Dienst diese Variante ausdrücklich listet (✅ = gelistet / ❓ = unbestätigt / ❌ = nicht angeboten).
Innerhalb der EU / in Deutschland
Außerhalb der EU
Hinweis: Auch wenn das Kit international gekauft/versandt werden kann, ist die Dienstleistung selbst (Probenrücksendung, Analyse, Ergebnisse) in Ihrem Land nicht garantiert. Prüfen Sie vor der Bestellung das angegebene Servicegebiet und den Rückversand jedes Anbieters.
In anderen Regionen angebotene Dienste (in Ihrer Region ggf. nicht verfügbar)
Sorgen um die Gesundheit Ihres Tieres? — Sprechen Sie mit einer Tierärztin/einem Tierarzt
Eine gesicherte Diagnose und jede Behandlung sind Sache der Tierärztin/des Tierarztes, nicht eines Testkits.
Bundestierärztekammer — Tierarztsuche
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Diese Seite bietet bildende Information, keine tierärztliche Diagnose oder Beratung. Entscheidungen zur Gesundheit Ihres Tieres treffen Sie bitte stets mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt.


