Fazit: Beim Havaneser ist die bandscheibenrelevante Variante CDDY – das FGF4-Retrogen auf Chromosom 12 – selten und nicht fixiert: Das Genetiklabor der University of California, Davis gibt eine Allelfrequenz von 0,0967 an, und Bannasch und Kollegen (2022) bestätigen, dass sie in der Rasse aufspaltet. Genau deshalb unterscheidet ein Gentest hier tatsächlich zwischen Hunden mit und ohne Risikovariante, und Käufer wie Züchter können danach wählen. Eine eigene Risikozahl für den Havaneser gibt es nicht; in anderen Rassen mit gemischtem Bestand hatten Träger in einer US-Universitätsklinik ein deutlich höheres Risiko einer Bandscheibenoperation als Nichtträger derselben Rasse – bei sehr breiten Konfidenzintervallen. Der Verband Deutscher Kleinhundezüchter verlangt den Befund für die Havaneser-Zuchtzulassung nicht – danach fragen müssen Sie selbst. Wichtig: Ein Gentest ist keine Diagnose und sagt nicht voraus, ob ein bestimmter Hund je einen Vorfall erleidet. Untersuchung, Diagnose und Behandlung sind Sache der Tierärztin oder des Tierarztes.
- Fixiert oder gemischt: warum ein Befund beim Havaneser wirklich etwas unterscheidet
- Die kurzen Vorderläufe kommen von Chromosom 18 – warum die norwegische 0,975 keine CDDY-Zahl ist
- Was Rassen mit gemischtem Bestand zeigen: das relative Risiko aus der Universitätsklinik in Davis
- N/CDDY, A/N, „Carrier“: warum ein Träger hier kein gesunder Anlageträger ist
- Biewer-Terrier ja, Havaneser nein: was die VK-Zuchtordnung tatsächlich verlangt
- Welpenkauf beim Havaneser: worauf Sie niemand von sich aus hinweist
- Testen in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Labore, Dauer und Euro-Beträge
- Wenn der Rücken akut wird: Praxis, Tierklinik, Gebührenordnung und Versicherung
- Häufige Fragen
- Literatur
- So lassen Sie Ihr Tier testen
Fixiert oder gemischt: warum ein Befund beim Havaneser wirklich etwas unterscheidet
Ob ein CDDY-Test einem Käufer etwas bringt, hängt davon ab, ob nahezu alle Hunde einer Rasse die Variante tragen oder nur ein Teil. Im zweiten Fall sprechen Genetiker von Segregation. Zum Vergleich ein Extrem: Für den Dackel weist das Veterinary Genetics Laboratory der University of California, Davis eine CDDY-Allelfrequenz von 0,9179 aus (95-%-Konfidenzintervall 0,9074–0,9283, Stufe „über 1000 getestete Hunde“). In einer solchen Rasse fällt fast jeder Test positiv aus, der Befund trennt kaum noch zwischen Welpen.
Beim Havaneser liegt der Fall anders herum. Dasselbe Labor nennt eine Allelfrequenz von 0,0967 (95-%-KI 0,0743–0,1247), ermittelt in der Stufe „500–999 getestete Hunde“; eine exakte Fallzahl veröffentlicht das Labor nicht. Anschaulich heißt das: Knapp jede zehnte untersuchte Genkopie trug die Einfügung. Dazu gehören Einschränkungen: Eine Allelfrequenz ist kein Anteil erkrankter Hunde, die Daten stammen von zahlenden Einsendern (Rasse laut Fußnote „in most instances, owner reported“, eng Verwandte herausgerechnet), und es ist keine Bestandszahl für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Der Wert wurde im September 2026 abgerufen; ein erneuter Abruf Anfang Oktober scheiterte an einer Zugangssperre der Website.
Unabhängig davon schreiben Bannasch und Kollegen (2022, Genes 13:325), in einer Havaneser-Studie sei nur das andere FGF4-Retrogen ausgewertet worden, „however FGF4L2 also segregates in the breed“. FGF4L2 ist lediglich ein zweiter Name für CDDY; Batcher und Kollegen nennen dieselbe Einfügung 12-FGF4RG. Aus der Segregation ziehen die Autoren eine praktische Folgerung: „Reducing or eliminating FGF4L2 from breeds due to its associated significant health concerns and its modest effect on height should be possible, particularly in breeds that segregate FGF4L2.“
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wo die Variante eine Minderheit bildet, trennt der Test Hunde ohne CDDY von Hunden mit CDDY, und eine Wahl gegen die Variante ist realistisch, ohne dass die Zuchtbasis zusammenbricht. Wie hoch das Risiko eines Havaneser-Trägers konkret ist, verrät die Allelfrequenz nicht – diese Zahl wurde für die Rasse nie veröffentlicht.
Die kurzen Vorderläufe kommen von Chromosom 18 – warum die norwegische 0,975 keine CDDY-Zahl ist
Wer nach Havaneser und Chondrodystrophie sucht, landet schnell bei einer Zahl, die beunruhigt: 0,975. Sie stammt aus einer begutachteten Populationsstudie zur Rasse. Bellamy und Lingaas (2020, Canine Medicine and Genetics 7:19) untersuchten 355 Havaneser aus Norwegen, gemeinsam getragen von der Norwegian University of Life Sciences und dem Norwegischen Kennel Klub. Über einen gekoppelten Marker bestimmten sie für das mutierte Allel eine Frequenz von 0,975, für den Wildtyp 0,025. Hunde mit Wildtyp-Allel waren am Widerrist größer, 31,3 gegenüber 26,4 Zentimeter, und der Wildtyp ist über zwei Jahrzehnte seltener geworden.
Die Verwechslungsgefahr steckt im Vokabular. Die norwegische Arbeit bezeichnet den Effekt als „chondrodystrophy“, untersucht aber ausschließlich das Retrogen auf Chromosom 18 – also CDPA, die Kurzbein-Variante. Die Autoren selbst halten fest, dass das Retrogen auf Chromosom 12 für die Bandscheibenerkrankung die größere Bedeutung hat. Die 0,975 betrifft demnach die Frage der kürzeren Vorderläufe, auf die schon der Titel der Studie anspielt – nicht das Bandscheibenrisiko. Über die Häufigkeit der Bandscheibenvariante sagt sie nichts; dafür ist die 0,0967 aus Davis die passende Zahl.
Die Grundunterscheidung in Kürze: Beide Varianten sind Retrokopien desselben Wachstumsfaktor-Gens FGF4. Die Einfügung auf Chromosom 18 (CDPA, beschrieben von Parker und Kollegen 2009) verkürzt die Beine; die Datenbank OMIA führt sie mit „Disease-related: no“. Die Einfügung auf Chromosom 12 (CDDY, beschrieben von Brown und Kollegen 2017) wirkt auf die Beinlänge schwächer, lässt aber den Gallertkern der Bandscheibe schon vom Welpenalter bis etwa zum ersten Lebensjahr verknorpeln und verkalken – die Grundlage des Bandscheibenvorfalls vom Typ Hansen I. Batcher und Kollegen formulieren es für die reinen CDPA-Rassen ausdrücklich: „the chondrodysplastic breeds with 18-FGF4RG alone, such as the Scottish Terrier and the West Highland White Terrier, are not considered at high risk.“
In der von Bannasch zitierten Havaneser-Untersuchung waren Hunde mit zwei CDPA-Kopien 4,9 Zentimeter kleiner als Hunde mit einer Kopie, eine Abnahme der Widerristhöhe um 16 Prozent. Die typische Statur der Rasse lässt sich also über Chromosom 18 erklären, während CDDY laut demselben Übersichtsartikel nur einen „modest effect on height“ hat. Einem Havaneser sieht man nicht an, ob er CDDY trägt – das zeigt erst der Laborbefund.
Was Rassen mit gemischtem Bestand zeigen: das relative Risiko aus der Universitätsklinik in Davis
LenaKann ich die zehnfache Zahl aus anderen Rassen einfach auf meinen Havaneser übertragen? Jonas ReuterNein. Batcher und Kollegen haben den Havaneser nicht ausgewertet, und schon beim Shih Tzu reicht das Konfidenzintervall von 1,8 bis 62,1 – die Stichproben waren klein.Die wichtigste Studie zum Thema ist die Arbeit von Batcher und Kollegen (2019, Genes 10:435). Sie genotypisierte 569 Hunde, die an der Bandscheibe operiert worden waren, und 3.223 Hunde aus 75 Rassen. Ein relatives Risiko berechnete sie nur dort, wo es mathematisch überhaupt möglich ist: in Rassen, in denen CDDY aufspaltet (Allelfrequenz unter 0,5 und über 0,05), mit mehr als vier Operationsfällen. Für Rassen wie Dackel und Französische Bulldogge war das ausgeschlossen – die hohe Allelfrequenz „precluded the calculation of a relative risk“, wie die Autoren schreiben.
Übrig blieben drei Rassen und die Mischlinge. Der Havaneser fehlt; er steht nicht einmal in der Rassentabelle der Studie (Supplementary Table S1). Die folgenden Werte sind deshalb ausdrücklich Beispiele anderer Rassen:
| Gruppe (Träger vs. Nichtträger derselben Rasse bzw. Gruppe) | Relatives Risiko | 95-%-Konfidenzintervall | Hunde in der Auswertungszeile |
|---|---|---|---|
| Chihuahua | 5,5 | 1,7–18,2 | 60 |
| Bichon Frisé | 10,0 | 1,7–60,1 | 39 |
| Shih Tzu | 10,3 | 1,8–62,1 | 52 |
| Mischlinge | 15,1 | 7,6–29,9 | 508 |
Diese Zahlen sind leicht falsch zu lesen, deshalb genau:
- Endpunkt ist eine Operation, nicht „ein Bandscheibenvorfall“. Als Fall zählte ein Hund, der am Veterinary Medical Teaching Hospital der UC Davis eine Dekompressionsoperation erhalten hatte. Die Zusammenfassung spricht entsprechend vom „relative risk for disc surgery“.
- Verglichen wird innerhalb einer Rasse. Ein Chihuahua mit CDDY wird mit einem Chihuahua ohne CDDY verglichen – nicht mit einem Shih Tzu. Die Punktschätzer der Rassen lassen sich nicht gegeneinander ausspielen; die Konfidenzintervalle überlappen stark.
- Kontrollen waren alte, unauffällige Hunde. Als Vergleichsgruppe dienten Hunde, die beim letzten Klinikbesuch mindestens zehn Jahre alt waren und keine Bandscheibendiagnose hatten. Verwendet wurden nur Proben, die vor dem 1. Februar 2016 unabhängig von einer Bandscheibenerkrankung gesammelt worden waren.
- Eine Kopie zählte wie zwei. CDDY wurde für diese Rechnung als dominant behandelt.
- Breite Intervalle bedeuten kleine Stichproben. Die Zeilensummen (60, 52, 39) enthalten Fälle und Kontrollen zusammen; wie viele operierte Hunde je Rasse dahinterstehen, steht nicht in der Tabelle.
Die Autoren fassen das so zusammen: „The presence of 12-FGF4RG increases the risk for disc herniation 5.5-15.1-fold over the background risk in segregating and mixed breeds.“ Und sie formulieren daraus genau die Botschaft, die für den Havaneser zählt: „In breeds with lower allele frequencies of 12-FGF4RG, selection against the allele should reduce the incidence of disc disease.“ Dass ausgerechnet Mischlinge den höchsten Wert zeigten, erklären sie vorsichtig damit, dass diese „would not benefit from any protective alleles“, die sich in Rassen durch Selektion angesammelt haben könnten.
Für den Havaneser übertragbar ist das Muster, nicht die Zahl: In jeder untersuchten Rasse mit gemischtem Bestand hatten CDDY-Träger ein höheres Operationsrisiko als Nichtträger derselben Rasse. Ob das beim Havaneser in ähnlicher Größe gilt, ist nicht untersucht; eine deutsche Studie zur Häufigkeit von Bandscheibenvorfällen beim Havaneser lag uns nicht vor.
N/CDDY, A/N, „Carrier“: warum ein Träger hier kein gesunder Anlageträger ist
Viele Havaneser-Käufer kennen Gentests von rezessiven Erbkrankheiten. Dort gilt: Ein „Träger“ ist selbst gesund und gibt die Anlage nur weiter. Der VK beschreibt diese Logik in seinen Durchführungsbestimmungen am Beispiel rezessiver Leiden: „Freie Hunde (–) können mit jedem Partner verpaart werden, Überträger (+-) nur mit freien Partnern. Somit können erkrankende Nachkommen komplett vermieden werden.“ Für rezessive Erkrankungen ist das schlüssig. Für CDDY und die Bandscheibe ist es falsch.
Der Grund ist der Erbgang. Brown und Kollegen schreiben: „while the CFA12 FGF4 insertion is semidominant with respect to height, it is dominant for altered IVDs.“ Auch LABOKLIN führt das IVDD-Risiko als autosomal-dominant. Auf Deutsch: Für die Beinlänge macht es einen Unterschied, ob ein Hund eine oder zwei Kopien trägt; für die veränderte Bandscheibe genügt eine einzige. Ein Hund mit einer Kopie ist im Hinblick auf die Bandscheibe also kein stiller Überträger, sondern selbst Risikoträger.
Gerade die Befundbezeichnungen verschleiern das. Je nach Labor lautet ein Ergebnis mit einer Kopie etwa „N/CDDY“ oder „A/N“; das US-Register OFA beschriftet diesen Genotyp sogar mit „Carrier (A/N)“ – und schreibt auf derselben Seite, ein solcher Hund „is at risk for developing the disease“. So lesen Sie einen Befund:
- N/N (oder „frei“): keine CDDY-Kopie nachgewiesen.
- N/CDDY, A/N oder „Carrier“: eine Kopie – für die Bandscheibe ist die Risikovariante vorhanden.
- CDDY/CDDY oder A/A: zwei Kopien.
Ganz bedeutungslos ist die Kopienzahl allerdings nicht, und Batcher und Kollegen haben das sauber getrennt. Unter den operierten Hunden mit Röntgenbefund (423 Tiere) hatten 84,8 Prozent der Hunde mit zwei Kopien mindestens eine verkalkte Bandscheibe (190 von 224), 63,8 Prozent mit einer Kopie (51 von 80) und 18,5 Prozent ohne Kopie (22 von 119); die Odds Ratios gegenüber null Kopien lagen bei 6,02 (95-%-KI 2,75–13,18) und 14,82 (6,46–34,04). Das gilt wohlgemerkt für bereits operierte Hunde, nicht für gesunde. Beim Alter bei der Operation zählt vor allem, ob überhaupt eine Kopie vorhanden ist: Eine Kopie bedeutete im Mittel 26,6 Monate früher als null Kopien, zwei Kopien 31,2 Monate früher; der Unterschied zwischen einer und zwei Kopien (4,6 Monate, 95-%-KI −12,7 bis +3,5) war nicht signifikant (p = 0,266).
Für die Zucht folgt daraus: Die VK-Regel für rezessive Erkrankungen lässt sich nicht übertragen. Verpaart man einen Hund mit einer CDDY-Kopie mit einem freien Partner, erhält nach den Mendelschen Regeln im Mittel etwa die Hälfte der Welpen eine Kopie – und jeder davon trägt das dominante Bandscheibenrisiko. Nur zwei Elterntiere ohne CDDY-Kopie geben die Variante nicht weiter.
Biewer-Terrier ja, Havaneser nein: was die VK-Zuchtordnung tatsächlich verlangt
LenaWarum verlangt derselbe Verein den Test beim einen Kleinhund und beim anderen nicht? Jonas ReuterDer VDH legt die Zuchtzulassung in die Hand des Vereins mit Zuchthoheit. Dabei liegen Biewer-Terrier und Havaneser in den Frequenzdaten aus Davis ähnlich.Für den Havaneser im VDH maßgeblich ist der Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. (VK), gegründet 1948, Mitglied im VDH und in der FCI. Auf seiner Website bezeichnet er sich als „der älteste zuchtbuchführende Verein“ unter anderem für den Havaneser. Was ein Zuchthund dort vorweisen muss, regeln die Durchführungsbestimmungen zur Zuchtordnung (Stand 16.06.2026).
Im selben vierseitigen Dokument stehen zwei Kleinhunderassen mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Für den Biewer-Terrier heißt es wörtlich: „Voraussetzung für eine Zuchtzulassung ist die DNA-Befundung für CDPA, CDDY/IVDD-Risk, PLL, prcd-PRA und SNE.“ Für den Havaneser enthalten die Sonderregelungen dagegen nur Augenvorgaben: „Da sich kein Hinweis auf Katarakt in den VK-Zuchtbeständen ergeben hat, sind Zuchttiere mit VK-Ahnentafeln von zwingenden Augenuntersuchungen befreit.“ Importhunde, deren direkte Nachkommen sowie Havaneser aus Verpaarungen mit einem ausländischen Deckrüden brauchen bis zum vierten Geburtstag vor jedem Zuchteinsatz ein Attest „katarakt-frei“ von einem DOK- oder Augenfachtierarzt. Die Begriffe CDDY, CDPA und IVDD tauchen in dem Dokument nur im Abschnitt zum Biewer-Terrier auf.
Mit der Häufigkeit der Variante allein lässt sich dieser Unterschied nicht begründen. Für den Biewer-Terrier nennt das Labor in Davis eine CDDY-Allelfrequenz von 0,1372 (95-%-KI 0,0979–0,1885, Stufe „100–499 getestete Hunde“), für den Havaneser 0,0967 (0,0743–0,1247). Beide Rassen spalten auf, die Intervalle überlappen. Die Erklärung liegt in der Struktur des deutschen Zuchtwesens. Der VDH schreibt zur Zuchtzulassung: „Zuständig für die konkrete Ausgestaltung der Zuchtzulassungsüberprüfung ist der jeweilige Verein, der die Zuchthoheit für die betreffende Rasse innehat.“ Geprüft werden äußere Erscheinung, Gesundheitsdaten und Verhalten. Welche Gentests Pflicht sind, entscheidet also der Rasseverein – Rasse für Rasse.
Der Auftrag dafür steht in der VK-Zuchtordnung (Stand 16.03.2026) gleich in § 1: „Erblich bedingte Defekte und Krankheiten werden vom VK erfasst, bewertet und planmäßig züchterisch bekämpft.“ VDH-Zuchtordnung und FCI-Zuchtreglement sind für alle Mitglieder verbindlich und gehen bei Kollisionen vor. Ein Instrument, CDDY beim Havaneser zu erfassen, existiert damit – es wird nur bisher nicht verlangt. Zwei Einschränkungen: Die VK-Zuchtordnung erwähnt andere VDH-Mitgliedsvereine, die ebenfalls vom VK betreute Rassen vertreten; ob ein anderer Havaneser-Verein im VDH den Test vorschreibt, haben wir nicht geprüft. Die Aussage „kein CDDY-Pflichttest“ gilt deshalb nur für den VK.
Den gesetzlichen Hintergrund – das Qualzuchtverbot in § 11b TierSchG und das amtliche Qualzucht-Gutachten von 1999 – haben wir in früheren Beiträgen zu anderen Rassen ausführlich behandelt. Für den Havaneser nur so viel: Das Gutachten führt ihn in seinem Abschnitt zur Chondrodysplasie nicht unter den genannten Rassen. Die Frage nach CDDY ist beim Havaneser deshalb weniger eine des Strafrahmens als eine der Vereinsregeln und der Käuferentscheidung.
Welpenkauf beim Havaneser: worauf Sie niemand von sich aus hinweist
LenaDer Züchter sagt, die Eltern seien gesund. Reicht mir das als Antwort? Jonas ReuterFür diese Frage nicht: Laut norwegischer Studie stammen die kurzen Beine des Havanesers von Chromosom 18, der Körperbau verrät nichts über CDDY. Fragen Sie nach dem Laborbefund.Der Havaneser ist in Deutschland keine Nischenrasse. Laut VDH-Welpenstatistik wurden 2025 in den Mitgliedsvereinen 530 Havaneser-Welpen eingetragen (2024: 562, 2023: 522). Höchststände gab es 2017 mit 857 und 2021 mit 851 Welpen. Der Rückgang von 2021 auf 2025 (nach unserer Rechnung rund 38 Prozent) entspricht etwa dem Gesamtmarkt: Alle VDH-Welpen fielen von 85.595 auf 55.053. Die Statistik erfasst ausschließlich Welpen aus VDH-Mitgliedsvereinen; Hunde ohne VDH-Ahnentafel und Importe sind nicht enthalten. Für sie gilt keine Vereinszuchtordnung, und was an den Elterntieren untersucht wurde, erfahren Sie dann nur vom Verkäufer.
Weil kein Verein den CDDY-Befund beim Havaneser verlangt, liegt die Frage beim Käufer. Diese Punkte lassen sich im Gespräch mit dem Züchter klären:
- Gibt es einen CDDY-Befund beider Elterntiere? Bitten Sie um eine Kopie des Laborbefunds, nicht nur um eine mündliche Auskunft, und achten Sie darauf, dass Labor, Hund und Datum erkennbar sind.
- Welche Schreibweise steht darauf? „N/CDDY“, „A/N“ oder „Carrier“ bedeuten eine Kopie – und damit für die Bandscheibe bereits ein Risiko, wie oben erklärt.
- Wurde CDDY getestet oder nur CDPA? Ein positiver CDPA-Befund ist beim Havaneser zu erwarten. Für die Bandscheibe ist die Zeile zu CDDY beziehungsweise „IVDD-Risiko“ die entscheidende; einen eigenen Beitrag von CDPA konnten Batcher und Kollegen nicht sicher abgrenzen.
- Was folgt aus der Verpaarung? Sind beide Eltern N/N, tragen die Welpen keine CDDY-Kopie. Trägt ein Elternteil eine Kopie, hat jeder Welpe statistisch eine Chance von etwa eins zu eins, sie ebenfalls zu erben; dann kann der Welpe selbst getestet werden.
- Gibt es Rückenprobleme in der Familie? Die Cornell University empfiehlt, den ganzen Hund zu betrachten – inklusive Familiengeschichte zu Rücken-, Hals- und neurologischen Problemen.
Das Riney Canine Health Center der Cornell University warnt davor, Träger in Rassen mit hoher Frequenz sofort aus der Zucht zu nehmen, weil die schrumpfende Zuchtbasis Inzuchtprobleme schafft. Beim Havaneser mit seiner niedrigen Frequenz ist dieser Preis deutlich kleiner – genau das meinen Batcher und Kollegen mit ihrer Empfehlung für Rassen mit niedriger Allelfrequenz. Und ein freier Befund ist keine Garantie: In der Studie aus Davis hatten 46 von 378 Hunden, die bei der Operation verkalkte Bandscheiben aufwiesen, keine einzige CDDY-Kopie. Cornell betont, dass weitere, teils unbekannte genetische Faktoren sowie Lebensstil und Umwelt mitwirken. Ein N/N-Welpe hat also ein Risiko weniger, aber nicht kein Risiko.
Testen in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Labore, Dauer und Euro-Beträge
Für den Havaneser gibt es im deutschsprachigen Raum mehrere Wege zum Befund. Alle Angaben entsprechen dem Stand Anfang Oktober 2026.
- LABOKLIN (Bad Kissingen): Das Labor führt eine rassespezifische „Combination Havanese“ (Service-ID 8929). Sie enthält CDPA/CDDY (IVDD-Risiko), Degenerative Myelopathie (DM Exon 2), Hämophilie A, Makrothrombozytopenie (MTC) und den Fellmarker Furnishing; Bearbeitungsdauer ein bis zwei Wochen nach Probeneingang. Daneben gibt es den Einzeltest CDPA/CDDY unter der Leistungs-ID 8294 (Fragmentlängenanalyse, ebenfalls ein bis zwei Wochen). Einen Endkundenpreis nennt LABOKLIN auf keiner der beiden Seiten; Preis und Einsendeweg erfragen Sie in Ihrer Tierarztpraxis oder direkt beim Labor.
- Genomia (Pilsen, Tschechien): Das akkreditierte Labor listet den Havaneser („Havanese (Bichon Havanese)“) unter den für den Test validierten Rassen. Auf der Havaneser-Rasseseite kostet der CDPA/CDDY-Test 58,00 € – bei Preisanzeige mit Land „EU country“ und Währung Euro; die Standardanzeige zeigt 56.00 US-Dollar ohne Mehrwertsteuer. Die Testseite nennt eine Bearbeitungszeit von zwölf Arbeitstagen.
- FERAGEN (Salzburg, Österreich): Ein rasseunabhängiger CDPA/CDDY-IVDD-Test kostet im Onlineshop derzeit angezeigt 49,00 €. Die Produktseite nennt den Havaneser nicht ausdrücklich; der Test ist nicht rassespezifisch.
Franken-Preise für die Schweiz haben wir nicht erhoben; bei Genomia hängt der angezeigte Betrag von der Länder- und Steuereinstellung ab. Ein kombinierter Test meldet beide Varianten. Ein positives CDPA-Ergebnis ist beim Havaneser angesichts der norwegischen Frequenz von 0,975 zu erwarten. Für das Bandscheibenrisiko ist das Ergebnis für CDDY der etablierte Faktor; CDPA trägt laut der norwegischen Havaneser-Studie möglicherweise zu den verkürzten Vorderläufen bei, und ob es selbst etwas zum Bandscheibenrisiko beiträgt, ist nicht abschließend geklärt.
Wenn der Rücken akut wird: Praxis, Tierklinik, Gebührenordnung und Versicherung
Ein akuter Bandscheibenvorfall ist ein tierärztlicher Notfall – egal, welcher Genotyp im Befund steht. Das Cornell-Papier nennt als typische Zeichen eine plötzliche oder schleichende Schwäche der Hinterbeine, Umknicken oder Nachschleifen der Pfoten, einen schwankenden Gang, Schmerzzeichen wie Unwilligkeit zu springen, Aufschreien bei Bewegung, einen steifen Hals oder aufgekrümmten Rücken – bis hin zur Lähmung. Bei CDDY-Trägern liegt der Vorfall meist im Brust-Lenden-Bereich: In der Studie aus Davis waren bei ihnen nur 14,2 Prozent der vorgefallenen Bandscheiben im Halsbereich, bei Hunden ohne Kopie 42,2 Prozent.
Warum Eile sinnvoll ist, zeigt der Konsensbericht von Olby und Kollegen (2022): Bei vollständig gelähmten Hunden ohne Tiefenschmerz erholten sich in den zusammengefassten Studien 21 Prozent unter konservativer Behandlung (48 Hunde) und 61 Prozent nach Operation (502 Hunde). Eine feste Stundenfrist leitet das Gremium daraus nicht ab; zum Einfluss des Operationszeitpunkts sind die Studien uneinheitlich. Die Konsequenz bleibt trotzdem klar: Bei Lähmungszeichen sofort in die Praxis oder den tierärztlichen Notdienst, der dann bei Bedarf an eine Tierklinik mit MRT und Neurochirurgie überweist. Den Gentest-Befund können Sie mitnehmen; die Diagnose stellt die Tierärztin oder der Tierarzt anhand von Untersuchung und Bildgebung.
Die Kosten sind in Deutschland durch die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) gerahmt. Eine MRT (Nr. 177) steht dort mit 700,00 € im einfachen Satz, die thorakolumbale Hemilaminektomie (Nr. 740) mit 426,65 €; Narkose, Klinikaufenthalt und Medikamente kommen hinzu. Im Notdienst erhöhen sich die Sätze auf das Zwei- bis Vierfache, dazu kommt eine Notdienstgebühr von 50 Euro. Als Größenordnung für den Gesamtbetrag nennt die HanseMerkur für eine Bandscheiben-Operation beim Hund ca. 5.000 Euro – eine Versicherer-Angabe, kein Gebührensatz.
Die HanseMerkur-Hundekrankenversicherung hat eine allgemeine Wartezeit von einem Monat (bei Unfall keine). Für „besondere Erkrankungen/Diagnosen“ gelten im Tarif Premium zwölf Monate Wartezeit und bis 5.000 Euro, im Tarif Premium plus sechs Monate und keine Obergrenze; in den Komfort-Tarifen sind solche Behandlungen nicht versichert. Ob der Bandscheibenvorfall auf der HanseMerkur-Liste steht, haben wir nicht geprüft. AGILA nennt Bandscheibenvorfall und degenerative Bandscheibenerkrankung ausdrücklich mit sechs Monaten besonderer Wartezeit und führt im Tierkrankenschutz „Angeborene Krankheiten und Defekte“ unter den Ausschlüssen. Ungeklärt ist, ob ein symptomloser CDDY-Befund als Vorerkrankung oder angeborener Defekt gewertet wird – klären Sie das vor Abschluss schriftlich mit dem Versicherer.
Häufige Fragen
Q. Mein Havaneser-Welpe hat den Befund N/CDDY. Bekommt er einen Bandscheibenvorfall?
Das lässt sich nicht vorhersagen. Der Befund ist keine Diagnose, sondern zeigt nur, dass die Risikovariante einmal vorhanden ist. Für den Havaneser ist kein relatives Risiko veröffentlicht; in anderen Rassen mit gemischtem Bestand wurden Träger in einer US-Universitätsklinik häufiger an der Bandscheibe operiert als Nichtträger derselben Rasse. Nicht jeder Träger erkrankt. Kennen Sie die Warnzeichen und lassen Sie Beschwerden immer tierärztlich abklären.
Q. Ist ein Hund mit einer Kopie nicht einfach ein gesunder Träger?
Für die Bandscheibe nein. CDDY wirkt auf die Beinlänge semidominant, auf die Bandscheibe dominant – eine Kopie genügt für das erhöhte Risiko. Bezeichnungen wie „Carrier (A/N)“ stammen aus der Logik rezessiver Erkrankungen und sind hier irreführend.
Q. Im Befund steht bei CDPA „positiv“. Ist das schlimm?
Es ist beim Havaneser zu erwarten: In der norwegischen Havaneser-Studie lag das CDPA-Allel bei 0,975, und die Autoren halten einen Beitrag zu den verkürzten Vorderläufen der Rasse für möglich. Der etablierte Risikofaktor für den Bandscheibenvorfall ist CDDY; ob CDPA selbst etwas beiträgt, ist nach Batcher und Kollegen unklar. Fragen zu den Vorderläufen besprechen Sie mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.
Q. Muss ein VK-Züchter den CDDY-Befund der Elterntiere vorlegen?
Nach den VK-Durchführungsbestimmungen (Stand 16.06.2026) nicht. Für Havaneser gibt es dort nur Regeln zum Katarakt; den CDDY-Befund verlangt der VK für die Zuchtzulassung des Biewer-Terriers. Ob andere VDH-Vereine mit Havaneser-Zucht ihn verlangen, haben wir nicht geprüft. Fragen dürfen Sie in jedem Fall.
Q. Was kostet der Test, und wie lange dauert er?
Genomia zeigt auf der Havaneser-Seite 58,00 € bei EU-Preisanzeige, FERAGEN zeigt für einen rasseunabhängigen Test derzeit 49,00 € an, LABOKLIN nennt keinen Endkundenpreis und gibt ein bis zwei Wochen Bearbeitungszeit an. Stand: Oktober 2026.
Q. Mein Hund ist N/N. Kann ich das Thema Rücken abhaken?
Nein. Ein freier Befund senkt ein bekanntes Risiko, schließt Bandscheibenprobleme aber nicht aus: In der Studie aus Davis hatten 46 von 378 operierten Hunden mit verkalkten Bandscheiben keine CDDY-Kopie. Bei Rückenschmerzen oder Lähmungszeichen gehört der Hund unabhängig vom Genotyp sofort in tierärztliche Untersuchung.
Q. Gibt es eine Zahl, wie häufig Havaneser einen Bandscheibenvorfall haben?
Eine belastbare Zahl liegt uns nicht vor. Für die Rasse gibt es weder ein relatives Risiko noch eine von uns ausgewertete deutsche Studie zur Häufigkeit; bekannt sind nur die CDDY-Allelfrequenz aus Davis (0,0967) und die Aussage von Bannasch und Kollegen, dass die Variante in der Rasse aufspaltet.
Literatur
- Batcher K, Dickinson P, Giuffrida M, et al. Phenotypic Effects of FGF4 Retrogenes on Intervertebral Disc Disease in Dogs. Genes. 2019;10(6):435.
- Bannasch D, Batcher K, Leuthard F, et al. The Effects of FGF4 Retrogenes on Canine Morphology. Genes. 2022;13(2):325.
- Bellamy KKL, Lingaas F. Short and sweet: foreleg abnormalities in Havanese and the role of the FGF4 retrogene. Canine Med Genet. 2020;7(1):19.
- Brown EA, Dickinson PJ, Mansour T, et al. FGF4 retrogene on CFA12 is responsible for chondrodystrophy and intervertebral disc disease in dogs. Proc Natl Acad Sci U S A. 2017;114(43):11476-11481.
- Parker HG, VonHoldt BM, Quignon P, et al. An Expressed Fgf4 Retrogene Is Associated with Breed-Defining Chondrodysplasia in Domestic Dogs. Science. 2009;325(5943):995-998.
- Olby NJ, Moore SA, Brisson B, et al. ACVIM consensus statement on diagnosis and management of acute canine thoracolumbar intervertebral disc extrusion. J Vet Intern Med. 2022;36(5):1570-1596.
- Veterinary Genetics Laboratory, University of California, Davis. „Chondrodystrophy (CDDY and IVDD) and Chondrodysplasia (CDPA)“ – Allelfrequenztabelle (abgerufen September 2026).
- Collins B, Dockweiler J. „Chondrodystrophy and intervertebral disc disease (CDDY/IVDD)“. Cornell Richard P. Riney Canine Health Center, Cornell University College of Veterinary Medicine. Updated Aug. 2024.
- Orthopedic Foundation for Animals (OFA). „Chondrodystrophy with Intervertebral Disc Disease (CDDY/IVDD)“ DNA test page.
- OMIA:002542-9615: Chondrodysplasia, FGF4 retrogene-related in Canis lupus familiaris (dog). Online Mendelian Inheritance in Animals, University of Sydney.
- OMIA:000157-9615: Intervertebral disc disease, predisposition to in Canis lupus familiaris (dog). Online Mendelian Inheritance in Animals, University of Sydney.
- Genomia s.r.o. „Testing of dogs: CDPA / CDDY (IVDD)“. Pilsen, Tschechien.
- Genomia s.r.o. Rasseseite Havanese (Preisanzeige EU, abgerufen Oktober 2026).
- LABOKLIN. Combination Havanese (Service-ID 8929).
- LABOKLIN. Chondrodysplasie (CDPA) und -dystrophie (CDDY) (IVDD-Risiko), Leistungs-ID 8294.
- FERAGEN. Chondrodysplasie, Chondrodystrophie und Veranlagung zu Bandscheibenvorfällen (CDPA/CDDY – IVDD).
- Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. Durchführungsbestimmungen zur Zuchtordnung, Stand 16.06.2026.
- Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. Zuchtordnung, Stand 16.03.2026.
- Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. Website (Vereinsporträt, Gesundheitsatteste).
- Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Zuchtzulassung.
- Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine (2011–2025).
- Tierschutzgesetz, § 11b (Verbot von Qualzüchtungen).
- Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) vom 15. August 2022, Gebührenverzeichnis.
- HanseMerkur. Hundekrankenversicherung – Tarifübersicht und Wartezeiten.
- AGILA. „Welche Kosten werden im Tierkrankenschutz übernommen und welche sind ausgeschlossen?“
- AGILA. „Ab wann greift die Versicherung? Gibt es für den Tierkrankenschutz eine Wartezeit?“
Foto: Pets Adviser from Brooklyn, USA, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons.
So lassen Sie Ihr Tier testen
Manche Tier-DNA-Tests prüfen den Trägerstatus erblicher Erkrankungen oder genetische Risikomarker, aber die Ergebnisse sind Information, keine Diagnose. Bei Symptomen oder wenn eine gesicherte Diagnose nötig ist, wenden Sie sich bitte an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.
Nachfolgend – nach Wohnort gruppiert –, wo sich Chondrodystrophie / IVDD (FGF4 CDDY) testen lässt, samt Angabe, ob der Dienst diese Variante ausdrücklich listet (✅ = gelistet / ❓ = unbestätigt / ❌ = nicht angeboten).
Innerhalb der EU / in Deutschland
Außerhalb der EU
Hinweis: Auch wenn das Kit international gekauft/versandt werden kann, ist die Dienstleistung selbst (Probenrücksendung, Analyse, Ergebnisse) in Ihrem Land nicht garantiert. Prüfen Sie vor der Bestellung das angegebene Servicegebiet und den Rückversand jedes Anbieters.
In anderen Regionen angebotene Dienste (in Ihrer Region ggf. nicht verfügbar)
Sorgen um die Gesundheit Ihres Tieres? — Sprechen Sie mit einer Tierärztin/einem Tierarzt
Eine gesicherte Diagnose und jede Behandlung sind Sache der Tierärztin/des Tierarztes, nicht eines Testkits.
Bundestierärztekammer — Tierarztsuche
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Diese Seite bietet bildende Information, keine tierärztliche Diagnose oder Beratung. Entscheidungen zur Gesundheit Ihres Tieres treffen Sie bitte stets mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt.

